
katy perry ist die art von mädchen in der welt des pop, die amerikanischen christen und republikanern heftige bauchschmerzen bereitet. sie kokettiert zwischen
burlesque & bubblegum pop, zwischen vamp und unschuldigem hundeblick und singt zu allem übel auch noch über zungenspiele mit dem gleichen geschlecht. in ohio provozierte der song der tochter eines pfarrerehepaars bereits einen gottesbotschafter ein schild mit der aufschrift "i kissed a girl and then i went to hell" aufzustellen -
broadsheet berichtet. die gay community hat sie im übrigen ebenfalls mit ihrem song 'i kissed a girl' verärgert. hier wirft man katy vor, die
lesbische lust für heterosexuellen kitzel auszubeuten. na dann.
das caliornia girl hat es trotz diesen kleinen empörungswellen zu einem erstaunlichen übernachterfolg geschafft. ihr berlin-konzert, das für den 17. september angesetzt ist, wurde aufgrund der großen nachfrage bereits in den großen raum des
postbahnhofes verlegt. einen tag vorher spielt sie in köln.
ein umfassendes portrait findet ihr beim
observer, aus dem folgende beschreibung der sängerin stammt:
"like alanis morissette without the anger ('i have angst, but it's not my main message. it's a bit boring, I think.'), a pink without the need to blame her parents ('i had a great upbringing, i'm fine with it.'), perry's feisty, upbeat music is the kind that lily allen might have produced had she grown up in christian california." Labels: girlism, l'amour, music, pop