das missy-magazin hat bereits in der ersten woche ein großes medienecho und widerhall in den blogs gefunden - für ein unabhängiges magazin mit kleinem zielpublikum und bescheidener auflage sicherlich ein riesiger erfolg. anbei sind die ausgewählten stimmen für euch zusammengetragen.

von der mädchenmannschaft äußern sich anna, barbara, katrin, meredith und susanne.

susanne: "Ich vermisse aber auch etwas: mehr (alltags-)politische Themen. Ich – und sicherlich nicht nur ich, sondern auch andere Frauen – will wissen, was die Politik, die Wirtschaft, die Gesellschaft mit meinem Leben tun. Missy, ich wünsche mir mehr Alltag und mehr kleine Themen groß. Mehr Hintergründe und Analysen. Klar, in dem Magazin geht es um „Popkultur für Frauen“, ist ja auch der Untertitel. Aber: Sind wir nicht alle ein bisschen Pop? Auf jeden Fall, Missy, schön, dass es dich gibt!"

in der taz schreibt nina apin über größenwahn mit vibrator:
"Natürlich kann man "Missy" vorwerfen, etwas oberflächlich zu sein. Lange Texte, intellektuell Erhellendes oder gar einen Beitrag zur Feminismusdebatte sucht man vergebens. Das Heft begnügt sich lediglich damit, der Popkultur eine weibliche Brille aufzusetzen. Revolutionen löst man damit nicht aus. Für ein unterhaltsames Magazin, das auch Frauen gerne lesen, reicht es aber allemal. Angesichts der Zustände im Zeitschriftenregal gar keine schlechte Nachricht."

für zeit-online hat elisa simantke den text die gefühlte lücke verfasst und vergleicht missy mit den
gescheiterten magazinen allegra und young miss. leider vergisst simantke dann eine zukunftsprognose für missy abzugeben.

cordula trapp fühlt sich laut ihrem beitrag für meedia von einer moralisch aufgeladenern attitüde erdrückt:
"Popkulturell en vouge zu sein ist eben genauso schwierig, wie dem Frauenbild von "Amica", "Glamour" und Co. zu entsprechen. "Missy" präsentiert, wie auch jede andere Frauenzeitschriften, ein recht einseitiges Bild von Weiblichkeit. Was auch nicht weiter schlimm wäre, wenn die Macherinnen nicht versuchen würden, ihren Lifestyle moralisch aufzuladen. Ästhetik und Ethik haben leider noch nie gut zusammengepasst."

medienlese schreibt sogar von der woche der frauenzeitschriften.

auf die
männliche blattkritik aus hamburg von oskar bei acht milliarden, und stefanie lohaus 'beitrag auf jetzt.de ("how to make your own missy-magazine") hatte ich bereits in meiner ankündigung verwiesen. viel spaß beim schmökern.



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