10/29/2008


ich habe heute mal wieder meine männliche bundesliga-tipprunde blass aussehen lassen, und brauche zum ausklang des abends daher ein bißchen feminismus, um nicht versehentlich von torhütern in hautengen rosa trikots zu träumen. ja, verglichen mit dem gestriegelten tim wiese im tor von werder bremen hatte 'feuchtgebiete' von charlotte roche doch einen erotischen beigeschmack. daher begleitet euch in die nacht ein interview mit der autorin, das in dem der sz beiligenden magazin erschienen ist und charlotte zu gedanken zum erfolg ihres debutromans und dem leben danach befragt. und siehe da: peer teuwsen, der roche befragte, findet das buch nicht pornographisch, sondern "unendlich traurig". das interview unter der herrschaft des zitats "ich bin die beste nutte die es gibt" findet ihr hier.

ein text erschienen in der community von feministing sorgte heute zudem in der szene der feministischen blog-schreiberinnen für ein wenig aufruhr: pms - ein soziales konstrukt? meine rede, schon seit schulzeiten, in denen mädchen 'beigebracht' wurde sich mit schmerzverzerrtem gesicht dem sportunterricht zu entziehen. andere hingegen werden gleich magersüchtig, um der konfrontation mit eventueller pms-betroffenheit aus dem wege zu gehen. nach aufmerksamer verinnerlichung des wissens, dass man als frau mit monatlichen hormonschwankungen gestraft ist, die man nicht steuern kann und zu irrationalem handeln führen, hinterfragt vermutlich ein teil der frauen ihre stimmungen nicht mehr nach alternativen auslösern, und attribuiert gefühle, die ihre wurzeln in der umwelt finden, auf die sie angeblich kontrollierenden hormone. klingt das ein wenig nach einer patriacharlischen gesellschaft? einem konstrukt, dass diese instrumentell stützt? antworten auf diese fragen bei feministing.

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