erst ende august schrieb ich hier über ein interview der süddeutschen zeitung "über männer" mit grünen-politikerin renate künast. online bei der sz verfügbar ist dieses interview leider bis heute nicht; lediglich auf den seiten des sz-magazin gibt es das interview ohne worte mit ihr. da frau künast hingegen ein anliegen zu sein scheint, ihre worte zu männern und feminismus dem interessierten leser auch nach zerfleddern der wochenendbeilage der sz zugänglich zu machen, hat sie es auf ihrer homepage publiziert. dort könnt ihr beispielsweise solche statements nachlesen:


Sind alte Feministinnen schlicht spießig?
Renate Künast: "Wir dürfen nicht daherkommen wie die alten Kriegerinnen, die eins aufs Maul gekriegt haben, die Verletzungen und Narben haben und wissen, was richtig ist, wie man zu kämpfen hat und wie man dabei auszusehen hat. Schrecklich ist doch das Modell alte Feministin, die den jungen Frauen sagt: Zieh ein Wallekleid an, zeige dich nicht, und trage das Messer immer quer im Mund, bereit für den Geschlechterkampf. Jede Generation muss ihre Werkzeuge und ihre Themen selbst festlegen. Sie muss ihren Kampf ja auch selber kämpfen."

Wären Sie lieber als Mann geboren?
Renate Künast: "Mh. . . Frau sein ist viel schöner. So ein Männerleben ist doch auch verdammt anstrengend."


die veranstaltungsreihe mitte der woche des studentischen zusammenschluss berliner kommunikationsforum e.v. hat frau künast für den 3. dezember zu einem gespräch eingeladen. wie eh und je wird sich an diesem abend in lockerer atmosphäre und mit gemütlichen ausklang zusammengefunden. kluge fragen sind wie immer erwünscht. mehr informationen findet ihr auf den flyern und bei mitte der woche selbst. zum interview 'über männer' geht es hier entlang.






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