Ein neuer Text im FAZ-Blog über Arbeitskultur und Leben.

>> Sag ja zur 24-Stunden-Kita!

"Den fehlenden Zweifel daran, dass man auf eine Art und Weise arbeiten muss um Lebenstauglichkeit zu beweisen, dabei aber in Wahrheit kein Leben mehr übrig bleibt, sondern nur noch ein müdes Existieren, bringt die Autorin Laurie Penny auf den Punkt: "Im zeitgenössischen Pseudo-Feminismus dreht sich alles um die Kraft des »Ja«." Ein "Ja", das sich kritiklos in den Rachen der Leistungsgesellschaft wirft. Ja, wir wollen die 60-Stunden-Woche und Wochenendarbeit noch dazu. Ja, wir wollen die ersten E-Mails unter der Dusche beantworten, die Haare praktisch kurz und beige Hosenanzüge tragen. Ja, wir wollen unsere Eizellen einfrieren und ein Kind mit 45. Ja, wir wollen eine Kita, die bis 24 Uhr geöffnet hat und eine Fernbeziehung, die uns Freiraum gibt. Ja, wir wollen ein Jahr lang Betreuungsgeld, solange es die Hartz-IV-Empfängerin nicht bekommt. Ja, denn damit bezahlen wir die polnische Putzfrau, die auf dem Küchenboden kniend so reizend melancholisch schaut. Ja, auch die Rente mit 72 finden wir klasse, denn mit einem Burnout im Studentenalter ist es hoch wahrscheinlich, dass wir diesen Zeitpunkt gar nicht mehr erleben."


Den kompletten Artikel findet ihr nach dem Klick >>

Labels: , ,