In meinem diesjährigen re:publica Vortrag habe ich über "Activist Burnout" und Möglichkeiten der besseren Inklusion für soziale Bewegungen gesprochen. Viel davon ist inspiriert von Julia Seranos Buch "Excluded – Making feminist and queer movements more inclusive", das für mich das spannendste feministische Sachbuch des letzten Jahres war. Die Folien des Vortrags finden sich hier.

Außerdem möchte ich euch die aktuelle Ausgabe der "Feministischen Studien" empfehlen, die Anna-Katharina Meßmer, Marianne Schmidbaur, Paula-Irene Villa zum Thema "Intimitäten – Wie politisch ist das Vertraute?" herausgegeben haben, und ich zu denen ich einen Text beigetragen habe. Im Vorwort heißt es dazu: "Auf die Unmöglichkeit einer solchen Grenzziehung [zwischen realer und virtueller Welt] in Zeiten von Smartphones, Tablets und permanenter virtueller Verfügbarkeit geht auch die Autorin und Aktivistin Teresa Bücker ein. In ihrem Beitrag über Onlinefeminismus widmet sie sich den emanzipatorischen Dimensionen von politisch gedachter Intimität und Post-Privacy. Dass dies jedoch keineswegs unproblematisch ist, scheint insbesondere in ihren Anmerkungen zum feminist burnout auf. Die Politisierung von Intimität bzw. die allzu enge Kopplung von Ideologie und Intimität schafft (neue) Formen der Verletzbarkeit und Verletzung und führt so – in Verbindung mit dem Fehlen von Schutz- und Rückzugsräumen in aktivistischen Kontexten – mittel- und langfristig zu psychischer und physischer Erschöpfung."


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