Zehn Wochen bin ich schon Mutter – und noch kein einziges Mal zum Bloggen gekommen, trotz sehr viel Zeit in der Wohnung, auf dem Sofa, und Nächten ohne Schlaf.

Meinen ersten Text mit Baby habe ich für EDITION F aufgeschrieben und erzähle dort von der Erschöpfung, dem Glück, der Langeweile und warum ich bald wieder arbeiten gehen werde.

Der Text ist bereits am Dienstag erschienen und ich bin ganz überwältigt von den vielen Kommentaren und dem Feedback. Ich hatte mit eher negativen Reaktionen und „Rabenmutter“-Kommentaren gerechnet. Das Gegenteil war der Fall. Viele Mütter (und auch ein paar Väter) beschreiben, ganz ähnlich gefühlt zu haben und finden den Text ehrlich und mutig.

Ich freue mich natürlich, wenn ihr Lust habt eure Erfahrungen zu teilen, die beschreiben, wie die Elternzeit wirklich war. Ob sie zu lang war, oder zu kurz, wie ihr sie euch geteilt habt, was ihr vermisst habt, und was ihr nach der Elternzeit vermisst. Gern als Kommentar unter dem EDITION-F-Text – und wenn ihr ganz viel Zeit habt freuen wir uns dort auch über ganze Artikel. 

Ganz wichtig dabei: keine Perspektive ist falsch.Wir wollen dort eine Vielzahl von Erfahrungen sammeln, damit Austausch entsteht und Stereotype aufgebrochen werden können.

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2 Comments:
Anonymous Sonja said...
Deine Worte berühren mich sehr. Leider kann man die Zeit nicht anhalten, aber ich finde, man sollte aus jedem Alter das Beste machen. Schön, dass dein Babywunsch doch noch in Erfüllung gegangen ist. Und die Bademantelzeit ist mir auch noch sehr lebendig in Erinnerung. Genieße die Zeit, denn viel zu schnell werden sie flügge.

Liebe Grüße
Sonja

Blogger Ira's Blog said...
Zuerst zum 30. Geburtstag: ich fand ihn schlimm. Der schlimmste überhaupt. Im Gegensatz zum 40, der grandios war. Einfach weil ich in der Blüte meines Lebens war. Es kommt auf die Umstände an scheint mir. Beim 30ten war ich einfach sonst auch nicht glücklich.
Die Elternzeit hieß bei mir noch "Mutterschutz", war das allererste Mal 6 Monate lang und vieeel zu kurz. Ich kann allen jungen Müttern nur raten "Genießt die Zeit in vollen Zügen". Es ist die einzige Zeit der absoluten Nähe. Ab Kita werden auch fremde Einflüsse wirksam und das Kind bewegt sich langsam weg von dir. Als "Gute Mutter" unterstützt du es in seiner Entwicklung und diese Zeit ist auch schön, aber so intim wie in der Elternzeit wird es nie wieder sein.

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